SOLID Konferenz 2026
PROGRAMM 5. Internationale SOLID Konferenz
Registrierung & Welcome Coffee
Keynote
Die Bauwirtschaft steht vor einer neuen strategischen Situation: Welche Rolle spielen Sanierung und Revitalisierung künftig im Verhältnis zum Neubau – und welchen Beitrag kann KI & Digitalisierung leisten, um beide Ansätze wirtschaftlich, technisch und ökologisch tragfähig zu machen?
Angefragt: Monika Rosen-Philipp / Florian Schalko / Indy Johar / Mads Kjøller Damkjær
Kommt 2027 die Trendwende oder ist sie bereits da? Die Lage der Bauwirtschaft im Fakten-Realitätscheck
Die Bauwirtschaft kommt zäher aus der Krise als erhofft. Ein bundesweiter Trend ist nicht zu erkennen. Während bspw. der Wohnbau in Westösterreich deutliche Lebenszeichen zeigt, hinken der Norden und der Süden einer Trendwende hinterher. Was sagen die Prognosemodelle wie es weitergeht? Schafft 2027 den Aufschwung ganz Österreich?
Regulierung und Kapital
ESG, Förderungen und EU-Taxonomie als strategische Taktgeber der Bauwirtschaft.
Klemens Eiter, Porr angefragt
Call for Paper: Digitalisierung und Produktivität
Bestand als Datenraum: Wie Scan-to-BIM, KI und Vorfertigung das Bauen neu definieren.
Finanzierung und Risiko
Sanierung versus Neubau: Neue Spielregeln bei Finanzierung und Versicherung.
Peter Stellnberger, Raiffeisenbank angefragt
Diskussionsrunde
Wrap-up des Vormittags.
Risiken der Digitalisierung im Baubereich - eine versicherungstechnische Betrachtung
Folgende Fragen werden in diesem Vortrag näher erläutert:
- Welche Risiken ergeben sich im Baubereich aus der fortschreitenden Digitalisierung?
- Wo kann es Bauunternehmen, Baunebengewerbe oder auch Planer/Ziviltechniker besonders treffen?
- Abgrenzung zwischen Vertrauensschaden-, Cyber- und D&O-Schäden anhand von Schadenbeispielen?
- Welche (technischen) Maßnahmen sind das Mindesterfordernis, um überhaupt mit einem
- Versicherungsschutz rechnen zu können?
- Unterscheidung Vertrauensschaden-, Cyber und D&O-Versicherung
Praxis und Performance
Revitalisierung und digitaler Neubau im Vergleich: Wo Kosten entstehen und Effizienzgewinne realisiert werden.
Vom Brownfield zum Zukunftsstandort: Wertschöpfung durch Weiterentwicklung
Bestehende Areale sind wertvolle Ausgangspunkte für nachhaltige Standortentwicklung. Im Fokus steht, wie Neubau, Bestandserhalt und energetische Transformation zu einem ganzheitlichen Konzept verbunden werden können -mit dem Ziel, vorhandene Ressourcen besser zu nutzen und Zukunftsfähigkeit zu schaffen.
Wirtschaftlichkeit und Entscheidungslogik
Zwischen Rendite und Risiko: Wann sich Revitalisierung rechnet – und wann Neubau alternativlos bleibt.
Diskussionsrunde: Wie bauen wir 2040?
Zukunft Bau:klares Ziel: Wirtschaftliche Realität im Fokus. Bauunternehmen, Investoren und öffentliche Auftraggeber müssen Projekte finanzieren und Risiken kalkulieren. Die Konferenz diskutiert daher offen, wo Revitalisierung wirtschaftlich überzeugt, wo Neubau weiterhin unverzichtbar bleibt – und welche Rolle Digitalisierung dabei spielt, Produktivität und Margen im Bauwesen nachhaltig zu verbessern.– mit einem klaren Ziel: den strategischen Rahmen für das Bauen im kommenden Jahrzehnt zu diskutieren.
Angefragt: Stefan Kratochwill, STRABAG / Peter Krammer, SWIETELSKY / Karl-Heinz Strauss, PORR